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Schlagwort: gesetzlicher Richter

Die „Ladung“ der ehrenamtlichen Richter

27. März 2026 Rechtslupe Blawgs

(Landes-)Arbeitsgericht Köln

Der Vorwurf, die im Sitzungstermin anwesenden ehrenamtlichen Richter seien nicht ordnungsgemäß geladen worden, vermag einen Verstoß gegen Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG nicht zu begründen.

Nach § 39 Satz 1 ArbGG sollen die ehrenamtlichen Richter zu den Sitzungen …

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Der gerichtliche Geschäftsverteilungsplan – und das Grundrecht auf den gesetzlichen Richter

27. März 2026 Rechtslupe Blawgs

Landesarbeitsgericht Köln

Das den Parteien eines gerichtlichen Verfahrens zustehende Recht auf den gesetzlichen Richter nach Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG schützt diese unter anderem davor, durch Maßnahmen der Gerichtsorganisation dem in ihrer Sache gesetzlich berufenen Richter entzogen zu werden.

Diese …

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Vertagung der mündlichen Verhandlung – und der unterbliebene Wechsel der ehrenamtlichen Richter

10. Februar 2026 Rechtslupe Blawgs

Finanzgericht Nürnberg

Ergeht nach Schluss der mündlichen Verhandlung der Beschluss, dass die Verhandlung vertagt und ein neuer Termin von Gerichts wegen bestimmt wird, kann grundsätzlich nicht davon ausgegangen werden, dass das Finanzgericht die Absicht hatte, die mündliche Verhandlung lediglich zu unterbrechen.

In …

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Übertragung auf den Einzelrichter – und die Besetzungsrüge

11. Dezember 2025 RechtslupeRechtslupe Blawgs

Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, Kiel

Eine Besetzungsrüge mit der Begründung, die Voraussetzungen des § 6 Abs. 1 der Finanzgerichtsordnung für eine Übertragung auf den Einzelrichter hätten nicht vorgelegen, kann nur Erfolg haben, wenn die Übertragung objektiv willkürlich ist oder sich als greifbar gesetzwidrig erweist.

Die …

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Gerichtliche Geschäftsverteilung – und die Delegation der Entscheidung an die Spruchkörper

23. Oktober 2025 RechtslupeRechtslupe Blawgs

Oberlandesgericht Karlsruhe - Außensenate Freiburg

Ein Gericht ist nicht ordnungsgemäß besetzt, wenn es seine Zuständigkeit aus einem Präsidiumsbeschluss ableitet, der im Einzelfall sowohl die Neuverteilung als auch die Beibehaltung bestehender Zuständigkeiten ermöglicht und dabei die konkreten Zuständigkeiten von Beschlüssen einzelner Spruchkörper abhängig macht1. …

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Sachentscheidung vor Entscheidung über Ablehnungsgesuch – und die Besetzungsrüge

18. August 2025 RechtslupeRechtslupe Blawgs

Hessisches Finanzgericht Kassel

Entscheidet ein abgelehnter Richter in der Sache, bevor über ein gegen ihn gerichtetes nicht offensichtlich unzulässiges Ablehnungsgesuch entschieden worden ist, kann der Mangel als Verfahrensmangel nach § 115 Abs. 2 Nr. 3, § 119 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung geltend gemacht …

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Übertragung des Rechtsstreits auf den Einzelrichter – nach Verfahrensabtrennung und Urteil im Ausgangsverfahren

6. August 2025 RechtslupeRechtslupe Blawgs

Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern

Nach § 6 Abs. 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) kann der Senat den Rechtsstreit einem seiner Mitglieder als Einzelrichter zur Entscheidung übertragen, wenn die Sache keine besonderen Schwierigkeiten tatsächlicher oder rechtlicher Art aufweist und die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat. Der …

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Der Dieselsenat des Bundesgerichtshofs – und seine ordnungsgemäße Besetzung

1. August 2025 RechtslupeRechtslupe Blawgs

Der VI. Zivilsenat als Vertretersenat des VIa. Zivilsenats hat Nichtigkeitsbeschwerden, mit denen die Besetzung des VIa. Zivilsenats als nicht vorschriftsmäßig gerügt worden ist, zurückgewiesen. 

In dem dieser Entscheidung zugrunde liegenden Fall machen die Kläger gegen die Beklagte Ansprüche in einer …

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Das Finanzgericht – und kein Vorabentscheidungsersuchen

10. Februar 2025 RechtslupeRechtslupe Blawgs

Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht KölnEs liegt auch kein Verfahrensfehler darin, dass das Finanzgericht das Klageverfahren nicht gemäß § 74 FGO ausgesetzt und kein Vorabentscheidungsverfahren zum Gerichtshof der Europäischen Union nach Art. 267 Abs. 1 Buchst. a des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union …

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Die verweigerte EuGH-Vorlage – und die Verfassungsbeschwerde

8. Januar 2025 Europalupe Blawgs

Die Nichtigkeitsklage ist nicht statthaft, wenn mit ihr lediglich eine Verletzung der Pflicht zur Vorlage an den Gerichtshof der Europäischen Union geltend gemacht wird. Durch diese Entscheidung hat der Bundesfinanzhof zum Weg zur (zulässigen) Verfassungsbeschwerde vereinfacht, denn Kläger, die der …

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Richterablehnung – und ihre Ablehnung im Urteil

5. Dezember 2024 RechtslupeRechtslupe Blawgs

BundesfinanzhofÜber eine bloß formale Prüfung hinaus darf sich der abgelehnte Richter nicht durch Mitwirkung an einer inhaltlichen Prüfung der Ablehnungsgründe zum Richter in eigener Sache machen. Das Rechtsschutzbedürfnis für ein Ablehnungsgesuch fehlt, wenn sich eine Ablehnung nicht mehr auf die …

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Der Wechsel eines ehrenamtlichen Richters vom Arbeits- zum Landesarbeitsgericht

6. November 2024 RechtslupeRechtslupe Blawgs

BundesarbeitsgerichtWechselt ein ehrenamtlicher Richter vom Arbeitsgericht an das Landesarbeitsgericht, muss er nach seinem Amtsantritt erneut vereidigt werden. Das gilt auch dann, wenn sich die Bestellung beim Landesarbeitsgericht unmittelbar an diejenige beim Arbeitsgericht anschließt. Nach § 45 Abs. 2 Satz 2 …

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Die Verfassungsbeschwerde wegen Nichtannahme einer früheren Verfassungsbeschwerde

18. Juni 2024 Rechtslupe Blawgs

Bundesverfassungsgericht Richterroben

Zwar ist ein Richter grundsätzlich nach § 18 Abs. 1 Nr. 1 BVerfGG wegen Beteiligung an der Sache von der Ausübung seines Richteramtes ausgeschlossen, wenn er von einer Entscheidung in dem Verfahren deshalb unmittelbar rechtlich betroffen ist, weil der Beschwerdeführer …

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Das nicht vorschriftsmäßig besetzte Gericht – und die Zurückverweisung in der Berufungsinstanz

10. April 2024 Rechtslupe Blawgs

Wegweiser Justizbehörden Frankfurt am Main

§ 538 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO lässt im Falle eines in der ersten Instanz unterlaufenen Verfahrensfehlers, zu dem auch die nicht vorschriftsmäßige Besetzung des erstinstanzlichen Gerichts zählt, eine Zurückverweisung der Sache an das Landgericht grundsätzlich nur dann …

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Der Schöffe als gesetzlicher Richter – oder: wann beginnt die Hauptverhandlung?

5. April 2024 Rechtslupe Blawgs

Justizzentrum Köln

Die Hauptverhandlung beginnt gemäß § 243 Abs. 1 Satz 1 StPO mit dem Aufruf der Sache; damit sind die für diesen Sitzungstag bestimmten Schöffen zur Verhandlung und Entscheidung in der Sache berufen. Das grundrechtsgleiche Recht des Angeklagten auf den gesetzlichen …

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Anhörungsrüge – und der Wechsel auf der Richterbank

20. März 2024 Rechtslupe Blawgs

Bundesfinanzhof (BFH)

Auch wenn in der Besetzung des Bundesfinanzhofs zwischen dem Ergehen der angegriffenen Entscheidung und der Beschlussfassung über eine erhobene Anhörungsrüge ein Wechsel stattgefunden hat, ist über die Anhörungsrüge in der Bundesfinanzhofsbesetzung zu entscheiden, die sich aus dem aktuellen Geschäftsverteilungsplan ergibt. …

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Die Besetzungsrüge – und ihre Darlegungsanforderungen bei Videoverhandlungen

26. Februar 2024 Rechtslupe Blawgs

Bundesfinanzhof

Wird als Mangel des Verfahrens gerügt, das Gericht sei nicht vorschriftsmäßig besetzt gewesen, gehört zur schlüssigen Darlegung dieser Verfahrensrüge im Sinne des § 116 Abs. 3 Satz 3 FGO die Darlegung konkreter Tatsachen, aus denen sich ergibt, weshalb der Bundesfinanzhof …

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Die Rüge der nicht vorschriftsmäßigen Besetzung des Gerichts – und die Darlegungslast

13. Februar 2024 Rechtslupe Blawgs

Bundesarbeitsgericht

Die Beteiligten eines gerichtlichen Verfahrens haben nach Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG Anspruch auf den gesetzlichen Richter, der sich aus dem Gerichtsverfassungsgesetz, den Prozessordnungen sowie den Geschäftsverteilungs- und Besetzungsregelungen des Gerichts ergibt1. Die Verfahrensgarantie des Art. 101 Abs. …

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Zwischenentscheidungen zur Richterablehnung – und die Verfassungsbeschwerde

30. Januar 2024 Rechtslupe Blawgs

Nachtbriefkasten am Justizzentrum Aachen

Eine gegen die Zwischenentscheidung des Sozialgerichts über die Ablehnung des Kammervorsitzenden gerichtete Verfassungsbeschwerde ist bereits deshalb unzulässig, weil ihr der Grundsatz der Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde entgegensteht. Nach dem in Art. 94 Abs. 2 Satz 2 GG angelegten und in § …

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Die Videoverhandlung vor dem Finanzgericht – und das Equipment des Bevollmächtigten

22. Januar 2024 Rechtslupe Blawgs

Videokonferenz

Der Anspruch auf die vorschriftsmäßige Besetzung des Gerichts ist verletzt, wenn nicht alle zur Entscheidung berufenen Richter während der „Videokonferenz“ für die lediglich „zugeschalteten“ Beteiligten sichtbar sind1. Die gerichtsseitige Verantwortlichkeit für die Durchführung der Videoverhandlung betrifft nicht die technische Ausstattung …

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Die Pflicht zum Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH

14. Dezember 2023 Rechtslupe Blawgs

Bundesfinanzhof (BFH)

Die Auslegung und Anwendung des Art. 267 Abs. 3 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union durch ein letztinstanzliches Gericht verletzen nur dann Art. 101 Abs. 1 Satz 2 des Grundgesetzes, wenn sie bei verständiger Würdigung der das Grundgesetz …

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Die verweigerte Vorlage an den EuGH – und der Weg nach Karlsruhe

3. November 2023 Rechtslupe Blawgs

Bundesfinanzhof (BFH)

Die Nichtigkeitsklage ist nicht statthaft, wenn mit ihr lediglich eine Verletzung der Pflicht zur Vorlage an den Gerichtshof der Europäischen Union geltend gemacht wird. Durch diese Entscheidung hat der Bundesfinanzhof zum Weg zur (zulässigen) Verfassungsbeschwerde vereinfacht, denn Kläger, die der …

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Zulässigkeit einer Nichtigkeitsklage – wegen Verletzung einer Vorlagepflicht

13. September 2023 Rechtslupe Blawgs

Bundesfinanzhof (BFH)

Es ist zweifelhaft, ob die Nichtigkeitsklage statthaft ist, wenn lediglich die Verletzung einer Vorlageverpflichtung (durch das vorschriftsmäßig besetzte Gericht) geltend gemacht wird. Mit der Rüge der Missachtung beziehungsweise fehlerhaften Anwendung von § 118 Abs. 2 FGO wird kein Verstoß gegen …

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Die ehrenamtlichen Richter – und die Besetzungsrüge

22. August 2023 Rechtslupe Blawgs

Fachgerichtszentrum Hannover

Zur ordnungsgemäßen Darlegung des Verfahrensfehlers, das Finanzgericht sei in der mündlichen Verhandlung nicht ordnungsgemäß besetzt gewesen (§ 119 Abs. 1 Nr. 1 FGO), weil die Haupt- und Hilfsliste der ehrenamtlichen Richter nicht gemäß § 27 FGO vom Präsidium des Finanzgerichts …

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Das zurückgewiesene Ablehnungsgesuch – und das Verfahrensgrundrecht auf den gesetzlichen Richter

3. August 2023 Rechtslupe Blawgs

Bundesfinanzhof (BFH)

Verletzt die Zurückweisung eines Ablehnungsgesuchs das Verfahrensgrundrecht auf den gesetzlichen Richter (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG), kann dies als Verfahrensmangel gemäß § 119 Nr. 1 FGO geltend gemacht werden. Allerdings kann ein Beschluss, mit dem das Gericht einen …

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Anhörungsrüge – und die geänderte Besetzung des Spruchkörpers

2. August 2023 Rechtslupe Blawgs

Bundesfinanzhof (BFH)

Der über die Anhörungsrüge befindende Spruchkörper muss nicht personenidentisch mit demjenigen sein, der die Entscheidung über die Nichtzulassungsbeschwerde getroffen hat. Der Senat  entscheidet gemäß § 133a Abs. 4 Sätze 2 und 3, § 10 Abs. 3 Halbsatz 2 FGO in …

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Mündliche Verhandlung per Videokonferenz – und der gesetzliche Richter

22. Juli 2023 Rechtslupe Blawgs

Bundesfinanzhof (BFH)

Bei einer sogenannten „Videokonferenz“ muss für die Beteiligten während der zeitgleichen Bild- und Tonübertragung nach § 91a Abs. 1 der Finanzgerichtsordnung -ähnlich wie bei einer körperlichen Anwesenheit im Verhandlungssaal- feststellbar sein, ob die beteiligten Richter in der Lage sind, der …

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Der bereits geladene, aber verhinderte ehrenamtliche Richter – und die Hilfsliste

4. Juli 2023 Rechtslupe Blawgs

Fachgerichtszentrum Düsseldorf

Ein Geschäftsverteilungsplan, der im Fall einer unvorhergesehenen Verhinderung eines bereits geladenen ehrenamtlichen Richters die Heranziehung eines Vertreters aus der jeweiligen Hilfsliste vorsieht, wenn zwischen dem Bekanntwerden der Verhinderung und dem Sitzungstag weniger als sechs Kalendertage liegen, ist mit § 39 …

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Der originär zuständige Einzelrichter – und der Übertragungsbeschluss der Kammer

21. Juni 2023 Rechtslupe Blawgs

Landgericht Arnsberg

Dass ein Beschwerdegericht nicht – wie gesetzlich vorgesehen – durch den originär zuständigen Einzelrichter tätig geworden ist, sondern einen Übertragungsbeschluss entgegen § 568 Satz 2 ZPO durch die Kammer gefasst hat, verstößt gegen das grundrechtsgleiche Recht auf den gesetzlichen Richter …

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Der originär zuständige Einzelrichter – und der Übertragungsbeschluss der Kammer

21. Juni 2023 Rechtslupe Blawgs

Landgericht Arnsberg

Dass ein Beschwerdegericht nicht – wie gesetzlich vorgesehen – durch den originär zuständigen Einzelrichter tätig geworden ist, sondern einen Übertragungsbeschluss entgegen § 568 Satz 2 ZPO durch die Kammer gefasst hat, verstößt gegen das grundrechtsgleiche Recht auf den gesetzlichen Richter …

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Die vertagte mündliche Verhandlung – und der gesetzliche Richter

24. April 2023 Rechtslupe Blawgs

Bundesfinanzhof (BFH)

Wurde eine mündliche Verhandlung nicht nur unterbrochen, sondern vertagt, hat das Gericht in der für die letzte mündliche Verhandlung maßgebenden Besetzung zu entscheiden. Gemäß Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG darf niemand seinem gesetzlichen Richter entzogen werden. Nach § …

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Der abgelehnte Befangenheitsantrag – und der „gesetzliche Richter“

24. März 2023 Rechtslupe Blawgs

Oberlandesgericht/Landgericht Saarbrücken

101 Abs. 1 Satz 2 GG gewährleistet den Einzelnen das Recht auf den gesetzlichen Richter und garantiert damit auch, dass Rechtsuchende im Einzelfall vor Richtern stehen, die unabhängig und unparteilich sind und die Gewähr für Neutralität und Distanz gegenüber den …

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Die Vorbefassung des Richters mit einem anderen Fall aus dem gleichen Tatkomplex

16. März 2023 Gerichtsboulevard Blawgs

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, die sich gegen eine strafrechtliche Verurteilung [1] wegen Steuerstraftaten im Zusammenhang…

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Die Cum-Ex-Verfahren – und der gleiche Richter wie im ersten Verfahren

20. Februar 2023 Rechtslupe Blawgs

Amts- und Landgericht Bonn

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, die sich gegen eine strafrechtliche Verurteilung1 wegen Steuerstraftaten im Zusammenhang mit Aktienkäufen über den Dividendenstichtag, den sogenannte Cum-Ex-Geschäften, richtet. Der Beschwerdeführer machte eine Verletzung seines Rechts aus Art. 101 Abs. 1 …

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Karlsruhe – und das Rechtsschutzsystem des Europäischen Patentamtes

16. Januar 2023 Rechtslupe Blawgs

Europäisches Patentamt

Maßnahmen zwischenstaatlicher Einrichtungen im Sinne von Art. 24 Abs. 1 GG können nicht unmittelbarer Gegenstand einer Verfassungsbeschwerde sein. Soweit zwischenstaatliche Einrichtungen im Sinne von Art. 24 Abs. 1 GG Rechtsakte erlassen, kann das Bundesverfassungsgericht nicht nur den Übertragungsakt prüfen, sondern …

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Karlsruhe – und das Rechtsschutzsystem des Europäischen Patentamtes

16. Januar 2023 Rechtslupe Blawgs

Europäisches Patentamt

Maßnahmen zwischenstaatlicher Einrichtungen im Sinne von Art. 24 Abs. 1 GG können nicht unmittelbarer Gegenstand einer Verfassungsbeschwerde sein. Soweit zwischenstaatliche Einrichtungen im Sinne von Art. 24 Abs. 1 GG Rechtsakte erlassen, kann das Bundesverfassungsgericht nicht nur den Übertragungsakt prüfen, sondern …

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Gesetzlicher Richter – und die mehrjährige Abordnung

9. Januar 2023 Rechtslupe Blawgs

Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern in Neustrelitz

Die grundsätzlichen Fragen zur Vereinbarkeit des Einsatzes abgeordneter Richterinnen und Richter mit dem Recht auf den gesetzlichen Richter (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) sind in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts geklärt. Wegen der Bedeutung der richterlichen Unabhängigkeit für den …

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Nichtigkeitsklage – wegen Verletzung der Vorlagepflicht

27. Oktober 2022 Rechtslupe Blawgs

Bundesarbeitsgericht

Ein willkürlicher Verstoß eines letztinstanzlichen Gerichts gegen seine Vorlagepflicht nach Art. 267 Abs. 3 AEUV an den Gerichtshof der Europäischen Union, nach § 45 Abs. 2 ArbGG an den Großen Senat des Bundesarbeitsgerichts oder an den Gemeinsamen Senat der obersten …

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Der NSU-Prozess vor dem Bundesverfassungsgericht – oder: der BGH darf auch schriftlich entscheiden

25. Oktober 2022 Rechtslupe Blawgs

Oberlandesgericht München

Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde von Beate Zschäpe nicht zur Entscheidung angenommen, die sich gegen das Strafurteil des Oberlandesgerichts München und die Beschlüsse des Bundesgerichtshofs richtete. Nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts wurde in der Verfassungsbeschwerde weder dargetan noch ist es aus …

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Geschäftsverteilungspläne – und die Rüge der vorschriftswidrigen Besetzung eines Gerichts

7. Oktober 2022 Rechtslupe Blawgs

Bundesverwaltungsgericht

Nach § 21g Abs. 7 und § 21e Abs. 9 GVG sind grundsätzlich nur Abschriften der Geschäftsverteilungspläne zur Einsichtnahme vorzulegen, nicht jedoch die Urschrift1. Warum es danach zu einem Verfahrensfehler im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 3 VwGO …

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Ehrenamtliche Richter – und die Rüge der vorschriftswidrigen Besetzung eines Gerichts

6. Oktober 2022 Rechtslupe Blawgs

Bundesverwaltungsgericht

Aus dem „Jährlichkeitsprinzip“ der Geschäftsverteilung folgt nicht, dass die Heranziehung der ehrenamtlichen Richter zum 1. Januar am Anfang der Liste neu beginnen muss; die Geschäftsverteilung kann auch vorsehen, dass die Heranziehung beim erreichten Stand der Liste fortzusetzen ist. Gemäß § …

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Ehrenamtliche Richter – und die Rüge der vorschriftswidrigen Besetzung eines Gerichts

6. Oktober 2022 Rechtslupe Blawgs

Bundesverwaltungsgericht

Aus dem „Jährlichkeitsprinzip“ der Geschäftsverteilung folgt nicht, dass die Heranziehung der ehrenamtlichen Richter zum 1. Januar am Anfang der Liste neu beginnen muss; die Geschäftsverteilung kann auch vorsehen, dass die Heranziehung beim erreichten Stand der Liste fortzusetzen ist. Gemäß § …

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Gesetzlicher Richter – und die Übertragung des Rechtsstreits auf den Einzelrichter

27. September 2022 Rechtslupe Blawgs

Die Übertragung des Rechtsstreits auf den Einzelrichter stellt keinen Verfahrensmangel i.S. des § 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO und insbesondere keinen Verstoß gegen das Gebot des gesetzlichen Richters (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG, § 119 Nr. 1 …

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Gesetzlicher Richter – und die Übertragung des Rechtsstreits auf den Einzelrichter

27. September 2022 Rechtslupe Blawgs

Die Übertragung des Rechtsstreits auf den Einzelrichter stellt keinen Verfahrensmangel i.S. des § 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO und insbesondere keinen Verstoß gegen das Gebot des gesetzlichen Richters (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG, § 119 Nr. 1 …

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Der als unzulässig verworfene Besetzungseinwand – und die Besetzungsrüge

20. September 2022 Rechtslupe Blawgs

Wird ein Besetzungseinwand vom Rechtsmittelgericht als unstatthaft und damit als unzulässig verworfen, weil der Anwendungsbereich des § 222b StPO nicht eröffnet war, wird durch diese Entscheidung die Besetzungsrüge nach § 338 Nr. 1 StPO nicht präkludiert. Zwar ist nach § …

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Der objektiv willkürliche Eingriff in die Gerichtsbesetzung

20. September 2022 Rechtslupe Blawgs

Die Vorschrift des § 28 Abs. 1 StPO steht einer Besetzungsrüge nicht entgegen, wenn die Anwendungsvoraussetzungen der §§ 24, 30, 31 StPO verkannt werden und so in objektiv willkürlicher Weise in die Gerichtsbesetzung eingegriffen wird. Wegen Besorgnis der Befangenheit kann …

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Der Verstoß gegen den gerichtlichen Geschäftsverteilungsplan

28. Juli 2022 Rechtslupe Blawgs

Ein Verstoß gegen den gerichtlichen Geschäftsverteilungsplan führt nur dann zu einem Verfahrensfehler, wenn er sich zugleich als Verletzung des verfassungsrechtlichen Anspruchs auf den gesetzlichen Richter (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) darstellt1. Dies ist allein bei willkürlichen Verstößen gegen …

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Die Schöffin im Mutterschutz

8. Juli 2022 Rechtslupe Blawgs

Das einer Schöffin ausgesprochene ärztliche Beschäftigungsverbot nach § 16 Abs. 1 MuSchG führt nicht zu einer gesetzeswidrigen Gerichtsbesetzung (§ 338 Nr. 1 StPO, Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG). Das einer ehrenamtlichen Richterin nach § 16 Abs. 1 MuSchG …

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Die Schöffin im Mutterschutz

8. Juli 2022 Rechtslupe Blawgs

Das einer Schöffin ausgesprochene ärztliche Beschäftigungsverbot nach § 16 Abs. 1 MuSchG führt nicht zu einer gesetzeswidrigen Gerichtsbesetzung (§ 338 Nr. 1 StPO, Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG). Das einer ehrenamtlichen Richterin nach § 16 Abs. 1 MuSchG …

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Die Schöffin im Mutterschutz

8. Juli 2022 Rechtslupe Blawgs

Das einer Schöffin ausgesprochene ärztliche Beschäftigungsverbot nach § 16 Abs. 1 MuSchG führt nicht zu einer gesetzeswidrigen Gerichtsbesetzung (§ 338 Nr. 1 StPO, Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG). Das einer ehrenamtlichen Richterin nach § 16 Abs. 1 MuSchG …

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