Grundsätzlich sind Verwandte in gerader Linie verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren (§ 1601 BGB) ergibt. Dieser Unterhaltsanspruch umfasst den gesamten Lebensbedarf einschließlich der Kosten einer angemessenen Vorbildung zu einem Beruf (vgl. § 1610 Abs. II BGB). Eltern sind somit dazu …
Schlagwort: Familienrecht – Tipps
Trennungsunterhalt und Steuern: Wie werden Steuervorteil und -nachteil beim begrenzten Realsplitting ausgeglichen?
Spätestens ab dem Jahr, das auf das Jahr der Trennung folgt, entfallen die steuerlichen Privilegien für die Einkommensbesteuerung der Ehegatten. Dies zeigt sich insbesondere an der eingeschränkten Wahlmöglichkeit der Lohnsteuerklassen und am Wegfall der gemeinsamen Steuerveranlagung nach dem Splittingtarif. Zur …
Unterhaltsleistungen bei eheähnlicher Lebensgemeinschaft
Während Ehegatten gesetzlich verpflichtet sind, füreinander zu sorgen, sieht das Recht für Partner ohne Trauschein grundsätzlich keine gegenseitigen Unterhaltspflichten vor. Erst wenn Kinder ins Spiel kommen oder der Staat Sozialleistungen kürzt, ändert sich die rechtliche Bewertung.
Keine Trauung, keine Ansprüche…
Eingetragene Lebenspartnerschaft: Welche Rechte und Pflichten gibt es zu beachten?
Das Familienrecht hat in den letzten zwei Jahrzehnten einen tiefgreifenden Wandel vollzogen, dessen vorläufiger Höhepunkt die Öffnung der Ehe für Personen gleichen Geschlechts im Jahr 2017 war. Bis zu diesem Zeitpunkt war die eingetragene Lebenspartnerschaft das einzige rechtliche Instrument, das …
Nichteheliche Lebensgemeinschaft: Warum ein Partnerschaftsvertrag wichtig ist
Wer sich bewusst gegen eine Eheschließung oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft entscheidet und stattdessen die nichteheliche Lebensgemeinschaft wählt – umgangssprachlich auch als „wilde Ehe“ bekannt –, genießt auf den ersten Blick große persönliche Freiheit. Die Kehrseite dieser Freiheit ist jedoch ein …
Unterhaltsleitlinien des OLG Brandenburg
Die Leitlinien sind von Richterinnen und Richtern der Familiensenate des Brandenburgischen Oberlandesgerichts erarbeitet worden. Die Unterhaltsleitlinien sind keine verbindlichen Rechts- oder Rechtsanwendungssätze, dienen aber dem Ziel, die Rechtsprechung möglichst zu vereinheitlichen. Sie gelten ab 1. Januar 2026. Gegenüber den ab …
Scheidungsfolgesachen: Was wird neben der Scheidung noch geregelt?
Eine Ehescheidung beendet die rechtliche Verbindung zwischen zwei Menschen. Doch das gerichtliche Verfahren umfasst in der Regel weit mehr als nur den reinen Scheidungsausspruch. Mit der Auflösung der Ehe gehen zahlreiche rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen einher, die einer Klärung bedürfen. …
Haustiere bei Trennung und Scheidung
Wenn zur Familie auch ein Haustier gehört, entsteht bei einer Trennung oder Scheidung oft ein zusätzlicher, hochemotionaler Konfliktpunkt. Für viele Menschen ist der Hund, die Katze oder ein anderes Tier ein vollwertiges Familienmitglied, ein treuer Begleiter und Seelentröster. Kommt es …
Unterhalt im Studium: Müssen Eltern für ein „Bummelstudium“ zahlen?
Die Finanzierung eines Studiums stellt für viele Familien eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Grundsätzlich sind Eltern verpflichtet, ihren Kindern eine angemessene Berufsausbildung zu finanzieren und ihnen somit den Weg in ein eigenständiges Leben zu ebnen. Doch was geschieht, wenn das …
Wenn der Lebensgefährte in die Wohnung einzieht: Welche rechtlichen Grundlagen sind zu berücksichtigen?
Die Entscheidung, den Lebensmittelpunkt in einer gemeinsamen Wohnung zu begründen, ist für viele Paare ein bedeutender Schritt. Zieht ein Partner in das Eigenheim oder die Mietwohnung des anderen ein, hat dies auch rechtliche Konsequenzen. Während in der harmonischen Phase der …
Aktuelle Unterhaltstabellen und unterhaltsrechtliche Leitlinien
Die Unterhaltsleitlinien der Oberlandesgerichte stellen keine verbindliche Regelung dar, sondern verstehen sich als Orientierungshilfe, die dem Ziel einer möglichst einheitlichen Rechtsanwendung dienen. Die wichtigste ist die Düsseldorfer Tabelle – diese enthält Leitlinien für den Unterhaltsbedarf von Unterhaltsberechtigten, auf denen die …
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Oberlandesgerichts Braunschweig
Die Familiensenate des Oberlandesgerichts Braunschweig verwenden die unterhaltsrechtlichen Leitlinien als Orientierungshilfe für den Regelfall. Die Leitlinien dienen dem Zweck, die Rechtsprechung der Senate zu vereinheitlichen. Sie haben jedoch keine bindende Wirkung und können insbesondere die Prüfung des Einzelfalles nicht ersetzen. …
Unterhaltsleitlinien des OLG Naumburg
Die nachfolgenden Unterhaltsleitlinien der Familiensenate des Oberlandesgerichts Naumburg dienen als Orientierungshilfe für den Regelfall und bedürfen hinsichtlich der Angemessenheit des Ergebnisses in jedem Einzelfall der Überprüfung. Das Tabellenwerk der Düsseldorfer Tabelle – ohne Bedarfskontrollbetrag – ist eingearbeitet, die Anmerkungen zur …
Aktuelle Düsseldorfer Tabelle 2023 (Unterhaltstabelle)
Die Düsseldorfer Tabelle dient als Maßstab und Richtlinie zur Berechnung des Unterhalts, insbesondere dem Kindesunterhalt. Ihr werden seit Jahrzehnten die Richtwerte zur Bemessung des Unterhalts entnommen. Die Düsseldorfer Tabelle ist als eine allgemeine Richtlinie anzusehen, die jedoch von den Gerichten …
Wechselmodell: abwechselndes Umgangsrecht?
Kinder müssen nach der Trennung der Eltern nicht zwingend bei einem Elternteil wohnen (Residenzmodell). Der Aufenthalt des Kindes bzw. der Kinder kann im Rahmen des Wechselmodells (annährend) gleichmäßig auf die Wohnsitze der Eltern verteilt werden. Hierbei muss ein Elternteil seine …
Unterhaltsberechnung: Braucht man dafür einen Rechtsanwalt?
Ein im Familienrecht versierter Rechtsanwalt kann die Höhe eines etwaigen Unterhalts schnell und verlässlich berechnen und sowohl einen Unterhaltsberechtigten als auch einen Unterhaltspflichtigen umfassend beraten. Zudem kann ein Rechtsanwalt bei Bedarf auch eine Anpassung des Unterhalts oder die Durchsetzung eines …
Was ist Hausrat?
Zum Hausrat gehören alle (beweglichen) Gegenstände, die zur Führung des ehelichen Haushalts und für das Zusammenleben der Ehepartner bestimmt sind. Dies sind jedoch nicht nur die Gegenstände in der Ehewohnung – unter den Begriff Hausrat können auch ein Wohnwagen u.v.a. …
Dürfen Fotos von Minderjährigen veröffentlicht werden?
Fotos, die Menschen erkennbar abbilden, stellen personenbezogene Daten dar und fallen damit unter die Regelungen der DSGVO. Für die Verarbeitung und Veröffentlichung von Bildnissen muss eine Rechtsgrundlage gemäß Art. 6 DSGVO vorliegen. Nach der DSGVO ist eine Einwilligung von der …
Wie reicht man die Scheidung ein und wie läuft diese ab?
Eine Scheidung ist viel Aufwand verbunden und bei Weitem nicht so einfach wie die Eheschließung. Damit überhaupt eine Scheidung eingereicht werden kann, muss diese unwiderlegbar gescheitert sein (Zerrüttungsprinzip). Sofort nach der Trennung kann die Scheidung daher nicht eingereicht werden. Im …
Eheaufhebung: Was ist das eigentlich und wann ist sie möglich?
Eine wirksam geschlossene Ehe kann nicht nur durch Tod eines Ehegatten oder Scheidung enden. Es ist auch möglich, dass eine Ehe durch Eheaufhebung gerichtlich beendet wird. Ein Scheidungsverfahren oder die Einhaltung des Trennungsjahres sind für eine Eheaufhebung nicht notwendig. Es …
Dreimonatseinrede beim Erbrecht
Muss ein Erbe die Schulden des Erblassers bezahlen? Ein Erbe erhält nicht nur das Vermögen des Erblassers, sondern auch die Nachlassverbindlichkeiten. Sind die Schulden zu hoch, kann es angebracht sein, die Erbschaft auszuschlagen. Doch was passiert, wenn das Erbe bereits …
Wohnungszuweisung
Was ist eine Wohnungszuweisung? Bei der Wohnungszuweisung handelt es sich um eine Möglichkeit, auf gerichtlichem Weg eine Wohnungsüberlassung zu erlangen. Die gesetzliche Grundlage hierzu ergibt sich aus dem BGB, dem Gewaltschutzgesetz und dem Lebenspartnerschaftsgesetz. Die Zuteilung der bisherigen gemeinsamen Wohnung …
Namensänderung bei Kindern
Kann ein Kind selbst mitbestimmen, wenn sein Name geändert werden soll? Es kommt maßgeblich auf das Alter des Kindes an. Bis zum Vollendung des fünften Lebensjahres ist eine Namensänderung kraft Gesetz wirksam. Das Kind kann also nicht mitbestimmen. Bei einer …
Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung: Was steckt dahinter?
Der Begriff Kindeswohl soll das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen in jeder Hinsicht umfassen. Besonders bei rechtlichen Entscheidungen, die das Sorge- und Umgangsrecht betreffen, soll sich die Entscheidung vorrangig am Kindeswohl orientieren. In Deutschland wird insbesondere den leiblichen Eltern unterstellt, …
Sorgerecht: Was passiert, wenn ein Elternteil stirbt?
Stirbt der sorgeberechtigte Elternteil, so stellt sich auch die Frage, wie mit dem Sorgerecht verfahren wird. Eine Sorgerechtsverfügung kann hier für bestimmte Fälle Regelungen treffen, um zu verhindern, dass Jugendamt oder Familiengericht einen Vormund bestimmen. Denn das Sorgerecht geht entgegen …
Düsseldorfer Tabelle 2021
Die Düsseldorfer Tabelle dient als Maßstab und Richtlinie zur Berechnung des Unterhalts, insbesondere dem Kindesunterhalt. Ihr werden seit Jahrzehnten die Richtwerte zur Bemessung des Unterhalts entnommen. Die Düsseldorfer Tabelle ist als eine allgemeine Richtlinie anzusehen, die jedoch von den Gerichten …
Aktuelle Düsseldorfer Tabelle 2022 (Unterhaltstabelle)
Die Düsseldorfer Tabelle dient als Maßstab und Richtlinie zur Berechnung des Unterhalts, insbesondere dem Kindesunterhalt. Ihr werden seit Jahrzehnten die Richtwerte zur Bemessung des Unterhalts entnommen. Die Düsseldorfer Tabelle ist als eine allgemeine Richtlinie anzusehen, die jedoch von den Gerichten …
Haben auch Stiefeltern ein Sorgerecht?
Immer mehr Kinder wachsen in sogenannten Patchworkfamilien auf. Werden die Kinder nicht vom neuen Partner adoptiert, handelt es sich um Stiefkinder, die leiblichen Kindern nicht gleichgestellt sind. Hierzu wäre eine Adoption erforderlich. Die Einbenennung, also die Annahme des Namens des …
Können Schenkungen zurückgefordert werden?
Geldgeschenke an die Kinder oder Enkelkinder sind keine Seltenheit. Gerne wird auch ein Sparbuch angelegt, um für die Zukunft einen Betrag anzusparen. Nun kann es aber später zu einer finanziell misslichen Lage des Schenkers kommen, wobei sich dann die Frage …
Unterhalt: Wer ist berechtigt und wer muss zahlen?
Der Unterhaltsanspruch ist der Betrag, den der Unterhaltsberechtigte vom Unterhaltspflichtigen für die Bestreitung seines Lebensbedarfs verlangen kann. Die Anspruchsgrundlagen sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) bzw. im Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) geregelt. Welche Unterhaltsansprüche gibt es? Die wichtigsten Unterhaltsarten sind Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt bzw. …
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Kammergerichts (KG Berlin)
Stand 01.01.2021 Das Kammergericht verwendet diese Leitlinien als Orientierungshilfe für den Regelfall unter Beachtung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wobei die Angemessenheit des Ergebnisses in jedem Fall zu überprüfen ist. Sie entsprechen im Aufbau den Leitlinien anderer Oberlandesgerichte, inhaltlich ergibt sich …
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Senate für Familiensachen bei dem Saarländischen Oberlandesgericht
Stand 01.01.2022 Die Senate für Familiensachen bei dem Saarländischen Oberlandesgericht werden die ab 1. Januar 2022 geltende Düsseldorfer Tabelle in der bisherigen Weise als Orientierungshilfe benutzen mit der Maßgabe, dass derzeit für Zwecke der Bemessung des Ehegattenunterhalts der Erwerbsanreiz weiterhin …
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Oberlandesgerichts Oldenburg
Stand 01.01.2021 Allgemeine Grundsätze Die Unterhaltsrechtlichen Leitlinien der Familiensenate des Oberlandesgerichts Oldenburg dienen nur als Hilfsmittel zur Bestimmung des angemessenen Unterhalts. Sie beruhen auf für typische Sachverhalte geltenden Erfahrungswerten. Insofern sollen sie zu einer einheitlichen Rechtsprechung beitragen. Sie haben jedoch …
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg
Stand: 01.01.2021 Die Familiensenate des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg verwenden diese Leitlinien als Orientierungshilfe für den Regelfall unter Beachtung der Rechtsprechung des BGH, wobei die Angemessenheit des Ergebnisses in jedem Fall zu überprüfen ist. Das Tabellenwerk der Düsseldorfer Tabelle ist eingearbeitet. …
Leitlinien des Oberlandesgerichts Hamm zum Unterhaltsrecht
Stand 01.01.2021 Die Leitlinien sind von den Familiensenaten des Oberlandesgerichts Hamm erarbeitet worden, um eine möglichst einheitliche Rechtsprechung im gesamten OLG-Bezirk zu erzielen. Sie stellen keine verbindlichen Regeln dar – das verbietet sich schon mit Rücksicht auf die richterliche Unabhängigkeit …
Unterhaltsleitlinien des OLG Brandenburg
Stand 01.01.2021 Die Leitlinien sind von Richterinnen und Richtern der Familiensenate des Brandenburgischen Oberlandesgerichts erarbeitet worden. Die Unterhaltsleitlinien sind keine verbindlichen Rechts- oder Rechtsanwendungssätze, dienen aber dem Ziel, die Rechtsprechung möglichst zu vereinheitlichen. Sie gelten ab 1. Januar 2021. Gegenüber …
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Oberlandesgerichts Braunschweig
Stand: 01.01.2021 Die Familiensenate des Oberlandesgerichts Braunschweig verwenden die unterhaltsrechtlichen Leitlinien als Orientierungshilfe für den Regelfall. Die Leitlinien dienen dem Zweck, die Rechtsprechung der Senate zu vereinheitlichen. Sie haben jedoch keine bindende Wirkung und können insbesondere die Prüfung des Einzelfalles …
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des OLG Bremen
Stand 01.01.2021 Die Familiensenate des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Bremen verwenden die Unterhaltsrechtlichen Leitlinien als Orientierungshilfe für den Regelfall unter Beachtung der Rechtsprechung des BGH. Sie beruhen auf für typische Sachverhalte geltenden Erfahrungswerten und sollen zu einer möglichst einheitlichen Rechtsprechung beitragen. …
Unterhaltsgrundsätze des OLG Frankfurt
Stand 01.01.2021 Die von den Richtern der Familiensenate des für ganz Hessen zuständigen OLG Frankfurt am Main erarbeiteten Grundsätze beruhen auf der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und sollen im Interesse der Einheitlichkeit und Überschaubarkeit Orientierungslinien für die Praxis geben. Sie orientieren …
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Oberlandesgerichts Koblenz
Stand 01.01.2021 Die Leitlinien orientieren sich weitgehend an den Leitlinien des Oberlandesgerichts Düsseldorf Die Düsseldorfer Tabelle ist eingearbeitet. Nettoeinkommen desBarunterhaltspflichtigenAltersstufen in Jahren (§ 1612 a Abs. 3 BGB)Vom HundertsatzBedarfskontrollbetragAlle Beträge in Euro0-56-1112-17ab 18–1. bis 1900393451528564100960 / 11602. 1901 – 230041347455559310514003. …
Unterhaltsleitlinien des OLG Naumburg
Stand 01.01.2021 Die nachfolgenden Unterhaltsleitlinien der Familiensenate des Oberlandesgerichts Naumburg dienen als Orientierungshilfe für den Regelfall und bedürfen hinsichtlich der Angemessenheit des Ergebnisses in jedem Einzelfall der Überprüfung. Das Tabellenwerk der Düsseldorfer Tabelle – ohne Bedarfskontrollbetrag – ist eingearbeitet, die …
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Oberlandesgerichts Rostock
Stand 01.01.2021 Die Familiensenate des Oberlandesgerichts Rostock verwenden diese Leitlinien als Orientierungshilfe für den Regelfall unter Beachtung der Rechtsprechung des BGH, wobei die Angemessenheit des Ergebnisses in jedem Fall zu überprüfen ist. Wesentliche Änderungen zu den bis 31.12.2020 geltenden Leitlinien …
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts
Stand 01.01.2021 Die unterhaltsrechtlichen Leitlinien der Familiensenate des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts dienen nur als Hilfsmittel zur Bestimmung des angemessenen Unterhalts. Sie beruhen auf Erfahrungswerten, gewonnen aus typischen Sachverhalten, und sollen zur Vereinheitlichung des Unterhaltsrechts beitragen. Sie haben keine bindende Wirkung und …
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Thüringer Oberlandesgerichts
Stand: 01.01.2021 Die Familiensenate des Thüringer Oberlandesgerichts verwenden diese Leitlinien als Orientierungshilfe für den Regelfall unter Beachtung der Rechtsprechung des BGH. Die „Düsseldorfer Tabelle“, Stand: 01.01.2021 ist einbezogen.
Nettoeinkommen desBarunterhaltspflichtigen
Altersstufen in Jahren (§ 1612 a Abs. 3 BGB)
Vom …
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate in Süddeutschland
Stand 01.01.2021 Oberlandesgerichte Bamberg, Karlsruhe, München, Nürnberg, Stuttgart und Zweibrücken Die Familiensenate der Süddeutschen Oberlandesgerichte verwenden diese Leitlinien als Orientierungshilfe für den Regelfall unter Beachtung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wobei die Angemessenheit des Ergebnisses in jedem Fall zu überprüfen ist. …
Unterhaltsleitlinien des OLG Köln
Die Familiensenate des OLG Köln verwenden diese Leitlinien für den Regelfall, um eine in praktisch bedeutsamen Unterhaltsfragen möglichst einheitliche Rechtsprechung zu erreichen. Die Leitlinien können die Richter nicht binden. Sie sollen die angemessene Lösung des Einzelfalls – das gilt auch …
Aktuelle Düsseldorfer Tabelle 2021 (Unterhaltstabelle)
Die Düsseldorfer Tabelle dient als Maßstab und Richtlinie zur Berechnung des Unterhalts, insbesondere dem Kindesunterhalt. Ihr werden seit Jahrzehnten die Richtwerte zur Bemessung des Unterhalts entnommen. Die Düsseldorfer Tabelle ist als eine allgemeine Richtlinie anzusehen, die jedoch von den Gerichten …
Enterbung: Wann ist sie möglich und welche Folgen ergeben sich?
Eine Enterbung, also der Ausschluss eines Verwandten oder Ehegattens von der gesetzlichen Erbfolge, kann entweder durch ausdrücklichen Ausschluss von der gesetzlichen Erbfolge oder aber durch Berufung einer anderen Person zum Erben erfolgen. Eine Enterbung erstreckt sich im Zweifel auch auf …
Kindesunterhalt: Was ist Sonderbedarf und wann liegt er vor?
Der laufende Unterhalt für ein Kind deckt nur die laufenden Kosten ab. Daneben besteht ein Anspruch auf zusätzlichen Unterhalt, wenn Sonderbedarf auftritt (§ 1613 Abs. 2 Nr.1 BGB). Darunter versteht man einen unregelmäßigen, nicht mit Wahrscheinlichkeit vorhersehbaren und im Verhältnis …
Begrenztes Realsplitting – Ausgangslage
Während der Ehe, aber auch noch für das Kalenderjahr, in dem die Trennung eintritt, werden Ehegatten in der Regel steuerlich gemeinsam veranlagt und genießen dadurch den „Splittingvorteil“. Die zu zahlende Einkommensteuer ist wesentlich geringer, als dies bei getrennter Veranlagung ab …